Gewohnheiten erfolgreicher Menschen!

Es gibt inzwischen viele, viele Bücher und noch viel, viel mehr Artikel darüber, was eine Gemeinsamkeit erfolgreicher Menschen ist.

Da wird dann immer ganz genau hingeschaut und da wird auch ganz genau nachgefragt und man versucht herauszufinden, ob es vielleicht einen gemeinsamen Nenner gibt, der auf diesen Erfolg schließen lässt. Etwas, das wir alle tun könnten, um genauso erfolgreich zu werden.

Und ja, das Ergebnis dieser Bücher und dieser Artikel ist eigentlich immer, dass es die Gewohnheiten sind, die diese Menschen gemeinsam haben. Und die dementsprechend wohl auch der Schlüssel zum Erfolg sein können.

Morgenroutinen erfolgreicher Menschen

Ich habe schon viele Bücher dieser Art und auch noch mehr Artikel dieser Art gelesen. Oftmals geht es da vor allem um die Morgenroutine.

Ob das nun ein Richard Branson ist oder ich weiß nicht wer noch alles schon früh am Morgen Sport macht, Bücher liest bzw. ein Hörbuch oder am Podcast auf den Ohren hat, selbst etwas schreibt (Journaling oder Morgenseiten) und dazu noch auf eine gesunde Ernährung achtet. Sie alle haben eine Morgenroutine für sich etabliert, die ihnen einen optimalen Start in den Tag ermöglicht.

Das ist also eine Gewohnheit, die sehr viele gemein haben. Jetzt ist natürlich die Frage: „Müssen wir jetzt alle so eine Morgenroutine haben, um überhaupt erfolgreich zu werden?“

Gewohnheiten machen den Unterschied

Ich bin der Meinung, es hängt gar nicht davon ab, was die Gewohnheit ist, sondern vielmehr, dass wir überhaupt Gewohnheiten haben und sie auch nutzen.

Denn ich habe es zum Beispiel mit Morgenroutinen ausprobiert. Es war ja eine lange Zeit sehr, sehr populär. Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert und ich muss ganz ehrlich sagen, es war einfach nicht meins.

Um fünf Uhr aufstehen ist nicht meins und es ist auch nicht meins, dass ich mich dann gleich als erstes hinsetze und meditiere. Dabei bin ich meist wieder eingeschlafen. Oder dass ich da morgens schon lese, dass ist auch nicht meins. Ich lesen lieber am Abend!

Und so habe ich einige Dinge ausprobiert und habe gemerkt, dass das absolut nichts für mich ist. Aber das heißt jetzt nicht, dass ich nicht erfolgreich werden kann, nur weil ich nicht diese Morgenroutine habe. Ich habe dafür andere Routinen und ich habe andere Gewohnheiten.

Gewohnheiten fordern uns

Ja, ich denke allein die Tatsache, dass wir überhaupt Gewohnheiten aufbauen und nutzen, ist eine Fähigkeit, die darauf hindeutet, dass wir Disziplin haben. Denn so eine Gewohnheit baut sich nicht in drei, vier oder fünf Tagen auf. Vielmehr müssen wir manchmal 20, 30, 40 oder auch mehr Tage dran bleiben, bis sich so eine Gewohnheit festigt.

Und die Gewohnheit zeigt vor allem auch, dass wir verstanden haben, dass es Dinge gibt – im Leben genauso wie im Business – die so wichtig sind, dass wir sie regelmäßig, vielleicht sogar täglich machen sollten. Dass wir diesen Vorgang der Gewohnheit nutzen, um auch wirklich dran zu bleiben, ohne aber jeden Tag wieder Energie dafür aufwenden zu müssen.

Denn wenn ich mich jeden Tag wieder dafür entscheiden muss, ob ich etwas mache, dann mache ich das meist eben nicht. Da kostet ja allein schon diese Entscheidung Energie und Zeit. Viel zu oft würden wir die falsche Entscheidung treffen und sagen Nein, heute nicht.

Wenn wir aber diese Gewohnheit aufgebaut haben oder gerade dabei sind, sie aufzubauen, dann haben wir zum einen schon einmal diese Entscheidung getroffen. Wir haben gesagt „Ja, das ist mir wichtig. Das ist wichtig für mich, für meinen Job, für was auch immer. Deshalb tue ich das jetzt regelmäßig, vielleicht sogar täglich.“

Und ja, zum anderen bleiben wir dran, motivieren uns immer wieder. Das ist dann eine Motivation, die kommt nicht von außen, sondern kommt von innen. Also dieser berühmte intrinsische Motivation.

Wir setzen alles daran das durchzuziehen und es soweit zu festigen, dass wir nach einer gewissen Zeit nicht mehr überlegen müssen: „Sollte ich das heute tun oder habe ich das schon getan?“

Sondern, dass es einfach immer einen festen Zeitpunkt am Tag gibt, wo wir das tun, ohne groß darüber nachzudenken. Wo wir einfach sicher sagen können, wir haben das erledigt.

Einige Gewohnheiten haben mehr Einfluss

Ich denke daher wirklich, dass es gar nicht auf die einzelnen Gewohnheiten ankommt und was diese beinhalten. Natürlich sollten bei jedem irgendwo Dinge wie wie Sport, gesunde Ernährung etc. mit dabei sein, gar keine Frage.

Aber viel, viel wichtiger finde ich es wirklich, dass wir allgemein schon auf die Idee kommen, dass uns Gewohnheiten helfen können, dass sie gut für uns sind, dass sie uns einen Rahmen bieten, in dem wir dann besser agieren können. Und dass sie uns auch Freiheit geben.

Haben wir das alles einmal verstanden und setzen diese Gewohnheiten richtig ein, dann ist das eines der schlausten Dinge, die wir für unser Leben und auch für unser Business tun können.

Deshalb ist meine These ganz einfach:
Es kommt nicht darauf an, was du dir zur Gewohnheit machst, solange es eine gute Gewohnheit ist, sondern es kommt ganz allein darauf an, dass du es dir überhaupt zur Gewohnheit machst!

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