Gewohnheiten machen den Alltag einfacher

Gewohnheiten sind die halbe Miete!

Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, wie viele Dinge du jeden Tag unbewusst tust?

Du stehst auf, gehst ins Bad, duschst, putzt dir die Zähne, richtest dir ein Frühstück her …

Das meiste von diesen Tätigkeiten machst du, ohne dir auch nur ein kleines bisschen darüber nachzudenken. Es sind Gewohnheiten, die dich durch den Tag bringen.

Wenn du deinen Tag einmal durchgehst, wirst du erstaunt sein, wieviel du wirklich rein aus Gewohnheit tust – ob es gute oder schlechte Gewohnheiten sind, ist dabei erstmal unerheblich.

Jetzt stell dir einmal vor, wenn du dich vor jeder dieser Handlung fragen würdest: Soll ich das jetzt tun oder nicht? Puh, da müsste du eine Menge Entscheidungen am Tag treffen und würdest sicher einiges nicht tun, eben weil du müde wärst, ständig darüber nachzudenken.

Gewohnheiten vereinfachen dein Leben

Wenn man es kurz ausdrücken möchte, kann man also sagen: Gewohnheiten vereinfachen dein Leben. Was du auf Autopilot machst, darüber musst du nicht nachdenken und das spart Energie.

Klingt gut, oder? Ist es auch! Deshalb bin ich auch ein großer Fan davon, Gewohnheiten ganz gezielt zu nutzen und aufzubauen. Beispielsweise wenn ich ein Ziel habe, dass ich erreichen möchte!

Vor ein paar Wochen habe ich zum Beispiel beschlossen, dass ich auf LinkedIn aktiver werden möchte. Ich setzte mir das Ziel, täglich neue Kontakte zu generieren und mit anderen in Interaktion zu gehen.

Da ich weiß, dass gerade so etwas bei mir im Alltag gern einmal liegen bleibt, machte ich daraus eine Gewohnheit! Jeden Morgen, wenn ich meinen Laptop aufmache, schaue ich erst meine Mails durch und gehe dann direkt zu LinkedIn, kommentiere, like, schreibe Nachrichten und knüpfe Kontakte.

Das hat innerhalb weniger Wochen meine Sichtbarkeit dort massiv erhöht und ist inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenken muss.

Gewohnheiten einfach aufbauen

Wenn du meine LinkedIn-Routine eben aufmerksam gelesen hast, ist dir vielleicht noch etwas anderes aufgefallen!

Ich habe meinen LinkedIn-Rundgang, den ich neu zur Gewohnheit machen möchte, schon mit einer vorhandenen Gewohnheit verknüpft. Aktiv werde ich auf der Plattform also dann, wenn ich am Morgen meine E-Mail durchgearbeitet habe.

Damit mache ich es mir extrem einfach, die neue Gewohnheit aufzubauen. Das hat gleich mehrere Gründe:

  • Hänge ich eine neue Gewohnheit an eine bestehende dran, ist es viel einfacher. Ich erweitere sozusagen die alte Gewohnheit nur.
  • Ich führe die neue Gewohnheit immer zur ungefähr gleichen Zeit durch. Meine innere Uhr stellt sich schnell darauf ein.
  • Ich lege zwei ähnliche Tätigkeiten zusammen. Würde ich z. B. erst eine kreative Arbeit durchführen und dann zu der neuen Gewohnheit wechseln, wäre ich aus dem Flow.

Aber Vorsicht, nicht übertreiben!

Es gibt so einige Tricks, wie man leichter Gewohnheiten aufbauen kann und wie man mit eben diesen Gewohnheiten Ziele besser und schneller umsetzt.

Aber eine Medaille hat immer zwei Seiten und so gibt es auch bei Gewohnheiten Negatives zu vermelden. Es soll extreme Menschen geben, die so viele Gewohnheiten aneinanderreihen, dass kaum noch Platz für normale Tätigkeiten bleibt – und schon gar nicht für Spontanes!

Auch ist es manchmal ein Problem, wenn man aus dem Rhythmus kommt, z. B. weil man nicht am Arbeitsplatz ist. Sind die Gewohnheiten zu sehr mit anderen Dingen verknüpft, fallen sie dann einfach aus oder man macht sich sehr viel Stress damit, sie trotzdem irgendwie unterzubringen.

Davon mal abgesehen, sind aber Gewohnheiten wirklich eine tolle Sache, wenn es darum geht, Dinge regelmäßig zu tun. Dann sind sie richtig kraftvoll, entfalten ihre volle Wirkung und unterstützen uns bei unserer Arbeit!

Baust du dir bewusst Gewohnheiten auf, wenn du ein neues Ziel erreichen möchtest? Und wenn ja, wie gehst du dann dabei vor?

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